Generalprobe für das 24-Stnden Rennen am „Ring" erfolgreich bestanden. Drucken E-Mail
Montag, den 29. April 2013 um 15:37 Uhr

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Wie viele andere Favoritenteams auch, nutzte die Mannschaft des BMW Team Schubert, den zweiten Saisondurchgang der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am vergangenen Samstag, um sich noch einmal unter Rennbedingungen akribisch auf das am Pfingstwochenende (17.-20. Mai) stattfindende ADAC 24-Stunden Rennen vorzubereiten.

 Der Burbacher BMW-Werksfahrer Dirk Müller pilotierte dabei zusammen mit seinem brasilianischen Teampartner Augusto Farfus einen BMW Z4 GT3 in der mit 30 Fahrzeugen äußerst stark besetzen Klasse der GT3 Fahrzeuge. Nachdem Dirk Müller beim VLN-Saisonauftakt vor 14 Tagen zusammen mit seinem Namensvetter Jörg Müller und Augusto Farfus noch den Gesamtsieg einfahren konnten stand bei den widrigen Bedingungen mit Regen, Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt für die BMW-Truppe an diesem Wochenende vor allen Dingen verschiedene Strategien bei wechselnden Bedingungen aus zu probieren im Pflichtenheft.

„Wir haben noch einmal alle Standartvorgänge wie zum Beispiel die neu eingeführten Pflichtzeiten bei den Tankstopps durchgespielt und versucht diese weiter zu automatisieren", so der Tourenwagenspezialist aus dem Siegerland. „Zeitenjagd war für uns bei diesen Bedingungen wie sie am Samstag geherrscht haben, absolut tabu." Entsprechend diesen Vorgaben startete der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19, mit Startfahrer Dirk Müller, ganz unspektakulär von der 24. Position aus ins Rennen über vier Stunden. „Ich habe mich bei den wirklich Grenzwertigen Bedingungen beim Start mit dem starken Nebel besonders auf der Grand-Prix-Strecke, bewusst zurückgehalten und einige Konkurrenten ziehen lassen. Mein Augenmerk lag vor allen Dingen darauf, das Auto auf der Strecke zu halten und nichts zu beschädigen."

Auch DTM-Pilot Augusto Farfus nutzte die Gelegenheit sich ausgiebig mit der Nordschleife des traditionellen Eifelkurses zu befassen. Nachdem Dirk Müller für den Schlussturn noch einmal ins Cockpit des BMW Z4 GT3 geklettert war, querte das BMW-Duo nach 24 Runden und gut vier Stunden Renndauer auf Gesamtrang acht des 211 Teilnehmer starken Feldes die Ziellinie.

Bevor es nun zum Langstreckenklassiker in die Eifel geht, steht für Dirk Müller aber noch der dritte Lauf zur American Les Mans Series (ALMS) in Monterey vom 9.-11. Mai auf der Rennstrecke von Laguna Seca auf dem Programm. Auf der kalifornischen Strecke mit der berühmten „Corkscrew"-Corner geht es dann mit dem BMW-RLL-Racing BMW Z4 GTE über vier Rennstunden. (Redaktionsbüro byJogi)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. April 2013 um 15:46 Uhr
 
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